Der PauliOpa und das Gewicht
Der PauliOpa ist ein sehr gewichtiger Mann. Das sieht
jeder. Er sagt er sei ein Knapp-Ühu (knapp über hundert Kilo). Er
wolle aber schon wieder ein Uhu (unter hundert Kilos) werden. er sei ja
auch nicht dick, sondern sehr, sehr geschmeidig.
Er könnte ein Buch schreiben über das Abnehmen,
meint er. Mit dem Titel "Mein Weg von hundert Kilo zu
siebenundsiebzig - und zurück. Dieses Buch würde ein
"Bestseller" werden, weil er mit dieser Tatsache nicht alleine
dastehe. Das Abnehmen sei eigentlich ganz leicht und keine Kunst,
sagte er. Er habe schon fünfhundertvierzig Kilo abgenommen. Also
insgesamt, im Laufe der Jahre.
Verschiedene Diäten, die er ausprobiert habe, hätten
überhaupt nichts genützt. Am meisten hätte er zugenommen, als er
aufhörte, Zigaretten zu rauchen. Da wäre am besten gewesen, er hätte
nie mit dem Rauchen angefangen. Da er aber schon viermal aufgehört
hätte, wäre die Gewichtszunahme beträchtlich gewesen und es hätte
dann auch nichts genützt, als er wieder zu Rauchen begann, um wieder
Abzunehmen. Also sei es besser gewesen, er hätte nie geraucht.
So versucht er die Morgendiät, was bedeutet:
"Morgen fange ich mit dem Abnehmen an." und er hätte jetzt
auch die Krautsuppendiät versucht. Das Rezept hat er mir hier auch
verraten und einige Tipps dazu gegeben.
Abgenommen hätte er durch diese Diät nichts, aber
eine fürchterliche Abneigung gegen Kraut sei in ihm gewachsen. Er sei
sich aber nicht sicher, ob er eine Ausnahme sei und er möchte gerne
eine Umfrage veranstalten unter den Leuten, die diese Diät ebenfalls
probiert hätten.
Er versuchte auch, mit einer Diätkur auf
Kräuterbasis abzunehmen. Das funktionierte solange, als er diese
Methode anwendete. Aber das sei auf lange Sicht zu teuer und er könne
sich das nicht leisten. Als er damit aufhörte, hätte er wieder
explosionsartig zugenommen. (JoJo. das ist schon ein Kreuz...)
Im Übrigen sei er ein recht glücklicher Mann mit
seinem Gewicht. Als er nämlich von etwa hundert Kilo auf
siebenundsiebzig Kilo im Verlauf von zwei Jahren abspeckte, wäre er
immer unleidlicher geworden. Wohl sehr beweglich, aber noch satirischer
und auch grantiger, als jetzt. Weil die Nerven nicht so gut isoliert
wären und so mehr Spannung entstünde, meint der PauliOpa.
Jetzt sei das Leben viel gemütlicher, er könnte sich
zwar nicht mehr so schnell bewegen, aber das sei ja jetzt nicht mehr
notwendig. Denn Zeit habe er ja genug. Seinen Ausspruch: "Gott
schuf die Zeit. Von Eile hat er nichts gesagt.", den sollte ich mir
merken, für später.
Und ich sollte auch nicht zu Rauchen anfangen, meint
er. Man erspare sich einerseits viel Geld und andererseits helfe man
seinem Körper auf lange Sicht, gesünder zu leben.
Er habe sich einmal eine Lunge von einem Raucher in
einem anatomischen Institut angesehen. Da sei ihm dann das Aufhören
ganz leicht gefallen als er diese schwarze Lunge gesehen hat und wenn er
sich vorstellte, mit welchem Mist er seine Lunge all die Jahre belastet
hätte.
Wegen des Abnehmens müsse er noch an sich arbeiten.
Er sei aber nicht böse, wenn es nicht gelänge. Aber ich glaube, wenn
sich der PauliOpa etwas in den Kopf setzt, erreicht er es auch. Ich
bin sehr gespannt, ob es ihm gelingt, wieder ein Uhu zu werden. Darüber
werde ich Euch auf dem Laufenden halten.
Der PauliOpa und die GeigyOma haben kürzlich eine
Diskussion über das Idealgewicht gehalten. Die GeigyOma sagte dem
PauliOpa, dass sie ihm ihr Gewicht nicht verrate, aber er solle ihr
sagen wie groß sie denn sein müsste, um dem Idealgewicht zu
entsprechen. (Die GeigyOma ist etwas schwerer als man normal ist, also
etwas querschlank).
Der PauliOpa überlegte und stellte eine Tabelle mit
einer Körpergröße von 1,70 m bis 3,00 m her (er wolle die GeigyOma
nicht beleidigen mit dem oberen Ende, sondern es gäbe vielleicht andere
Leute, die diese Größe in Relation mit ihrem Gewicht haben sollten).
Aus dieser Tabelle konnte man dann das Gewicht herauslesen und dann die
dazugehörige Körpergröße bestimmen.
So könne sich die GeigyOma selbst diskret aussuchen,
wie ihre Größe mit ihrem Gewicht harmoniere. Der PauliOpa sagte, dass
er 2,18 cm groß sein müsste, wenn 106 kg sein Idealgewicht sein
sollten. Die GeigyOma sagte nach dem Studium der Tabelle nichts, da sie
ja sonst ihr Gewicht verraten hätte.
"Aber", meinte er tröstend zu GeigyOma,
"wir sind nicht dick, wir sind nur sehr, sehr geschmeidig... Er
werde demnächst ein Buch schreiben. "Mein Weg von 106 kg zu 77 kg
- und zurück..."
Hier ist die Tabelle vom PauliOpa:
(nach der Formel ((Körpergröße in cm - 100 cm) - 10%)
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Körpergröße
Idealgewicht
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Körpergröße
Idealgewicht
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170 cm ___________ 63 kg
173 cm ___________ 65 kg
175 cm ___________ 68 kg
178 cm ___________ 70 kg
180 cm ___________ 72 kg
183 cm ___________ 74 kg
185 cm ___________ 77 kg
188 cm ___________ 79 kg
190 cm ___________ 81 kg
193 cm ___________ 83 kg
195 cm ___________ 86 kg
198 cm ___________ 88 kg
200 cm ___________ 90 kg
203 cm ___________ 92 kg
205 cm ___________ 95 kg
208 cm ___________ 97 kg
210 cm ___________ 99 kg
213 cm ___________ 101 kg
215 cm ___________ 104 kg
218 cm ___________ 106 kg
220 cm ___________ 108 kg
223 cm ___________ 110 kg
225 cm ___________ 113 kg
228 cm ___________ 115 kg
230 cm ___________ 117 kg
233 cm ___________ 119 kg
235 cm ___________ 122 kg
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238 cm ___________ 124 kg
240 cm ___________ 126 kg
243 cm ___________ 128 kg
245 cm ___________ 131 kg
248 cm ___________ 133 kg
250 cm ___________ 135 kg
253 cm ___________ 137 kg
255 cm ___________ 140 kg
258 cm ___________ 142 kg
260 cm ___________ 144 kg
263 cm ___________ 146 kg
265 cm ___________ 149 kg
268 cm ___________ 151 kg
270 cm ___________ 153 kg
273 cm ___________ 155 kg
275 cm ___________ 158 kg
278 cm ___________ 160 kg
280 cm ___________ 162 kg
283 cm ___________ 164 kg
285 cm ___________ 167 kg
288 cm ___________ 169 kg
290 cm ___________ 171 kg
293 cm ___________ 173 kg
295 cm ___________ 176 kg
298 cm ___________ 178 kg
300 cm ___________ 180 kg
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Der PauliOpa sagt auch, dass es keinen Sinn hätte
weniger oder - wie viele meinen - gar nichts - zu essen. Das sei sehr
gefährlich, weil man ja dem Körper die notwendigen Betriebsstoffe
vorenthält und so den Krankheiten Türe und Tor geöffnet seien, weil
man die Abwehrkräfte dadurch sehr schwäche.
Am besten sei eine ausgewogene Mischkost in
entsprechender Verteilung nach einer Ernährungspyramide und eine
tägliche Förderung des Kreislaufes durch Bewegung, die aber nicht sehr
anstrengend zu sein braucht. (den "Import" gleich lassen oder
leicht reduzieren, den "Export" steigern). Man könne einfach
etwas schneller Spazieren gehen, den Nahrungsmittelkonsum auf leichte
und fettarme Kost umstellen. Im übrigen beginne das Abnehmen schon im
Hirn und man sollte sich keine Wunder erwarten. Was man sich in dreißig
Jahren angefressen hätte, sei nicht in sechs Wochen verschwunden.
Auf alle Fälle solle man keine Abmagerungskuren ohne
ärztliche Begleitung machen, meint der PauliOpa, da man sich ansonsten
selber sehr schaden könnte. Das sei mir und den jungen Leuten in das
Stammbuch geschrieben. Ich werde mir das sicherlich zu Herzen nehmen.
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